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Bauanträge

Die Errichtung, die Änderung, die Nutzungs­änderung und der Ab­bruch bau­licher Anlagen bedürfen, soweit nichts anderes bestimmt ist, der Bau­genehmigung.

Bauantrag

In der Bau­ordnung für das Land Nordrhein-West­falen (BauO NRW) ist geregelt, welche Bau­vor­haben einer Genehmigungs­pflicht unter­liegen.

Grund­sätz­lich kann davon ausge­gangen werden, dass die Errichtung, die Nutzungs­änderung und der Abbruch bau­licher Anlagen und Ein­richtungen einer Bau­genehmigung bzw. Abbruch­genehmigung be­dürfen, es sei denn, die Vor­haben sind aus­drücklich genehmigungs­frei (§§ 65,66 BauO NRW) oder unter­liegen der sogenannten Freistellungs­regelung (§ 67 BauO NRW - frei­gestellte Vorhaben) mit einem gesonderten Verfahren.

Die Kreis­ver­waltung Herford ist "Untere Bau­auf­sichts­behörde" und somit Adressat für einen Bau­antrag (siehe hierzu auch unter "Bau­ge­nehmigung"). Die Kreis­ver­waltung Herford beteiligt die Gemeinde­ver­waltung Hidden­hausen in einem inner­be­hörd­lichen Ver­fahren mit einer Stellung­nahme zum Bau­antrag.

Notwendige Unterlagen
Das Genehmigungs­verfahren ist gesetzlich fest­gelegt. Neben einem amtlichen Antrags­formular sind Bau­vorlagen beizufügen, die in der "Verordnung über bau­technische Prüfungen" genau beschrieben sind. Insbesondere handelt es sich um einen Lage­plan sowie um Grundriss- und Ansichts­zeichnungen sowie verschiedene Berechnungen.

Der Antrag muss vom Antrag­steller und dem Entwurfs­verfasser, welcher bau­vorlage­berechtigt sein muss, unter­schrieben sein.
Die Antrags­unter­lagen sind jeweils 3-fach vorzulegen, in Ausnahme­fällen sind weitere Aus­fertigungen not­wendig, zum Beispiel bei gewerb­lichen Vor­haben oder wenn eine Beteiligung anderer Behörden (Umwelt­amt, Untere Landschafts­behörde etc.) not­wendig ist.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hiddenhausen stehen zu Vor­gesprächen zur Verfügung und geben Hilfe­stellung und Hin­weise.
 
Allgemeine Gebühren-Informationen

Die Erteilung der Bau­genehmigung ist gebühren­pflichtig. Die Gebühren­höhe ist in der Verwaltungs­gebühren­ordnung NRW geregelt und richtet sich nach Art und Umfang des Bau­vorhabens.

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