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Datum: 01.06.2021

Sekretärin des Bürgermeisters verabschiedet

Sabine Huckemann-Mögler geht in den Ruhestand

Auf dem Foto : Ex-Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer (links), Sabine-Huckemann-Mögler (Mitte), Bürgermeister Andreas Hüffmann (rechts)
Auf dem Foto : Ex-Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer (links), Sabine-Huckemann-Mögler (Mitte), Bürgermeister Andreas Hüffmann (rechts)

Hiddenhausen. In diesen Tagen ist Sabine Huckemann-Mögler zum 31.5.21 in den Ruhestand verabschiedet worden. Sie war Chefsekretärin von zwei Bürgermeistern.

Begonnen hat die berufliche Karriere von Sabine Huckemann-Mögler 1974 mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau bei BRAX Leineweber in Herford. Bis 1978 war sie dort als Sachbearbeiterin tätig. Danach folgten Anstellungen als Sachbearbeiterin bei der Fa. Wetzel KG in Herford und als Chefsekretärin bei Fa. Ritter KG in Herford. Nach der Geburt ihres Sohnes und Elternzeit war sie als Sachbearbeiterin bei Fa. Elsbach in Herford, Fa. IbH Schepper GmbH in Herford und als Assistentin des Verwaltungsleiters bei der Fa. Städtereinigung West in Hiddenhausen angestellt.

Im August 1999 wechselte sie dann ins Rathaus der Gemeinde Hiddenhausen als Sekretärin von Ulrich Rolfsmeyer, der zu dieser Zeit noch allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, Kämmerer und Personalchef war. Sehr gut erinnern kann sich Sabine Huckemann-Mögler noch an das erste Vorstellungsgespräch im Rathaus. Irgendwann kam die Frage nach ihren Stärken und Schwächen. Was sie zu ihren Stärken gesagt hat, weiß sie nicht mehr so genau. Aber eine ihrer Schwächen sei ihr ausgeprägter Ordnungssinn und dass sie gerne strukturiert arbeite. Schon am nächsten Tag kam der Anruf aus dem Rathaus. Man hatte sich für sie entschieden.

Mit der Wahl von Ulrich Rolfsmeyer zum Bürgermeister in 2005 wechselte sie ins Vorzimmer des Bürgermeisters. Nun war sie erste Anlaufstelle für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an den Rathauschef und übernahm die vielfältigen Aufgaben im Vorzimmer. An die Zusammenarbeit mit Ulrich Rolfsmeyer denkt sie gern zurück. Sie war von großem Vertrauen geprägt, denn bei beiden stimmte einfach die Chemie. Er war für sie ein „super Chef“. Für Ulrich Rolfsmeyer arbeitete sie am längsten: insgesamt 21 Jahre.

Als Andreas Hüffmann im September 2020 zum Bürgermeister gewählt wurde, bekam Sabine Huckemann-Mögler ab November 2020 dann noch einmal einen neuen Chef für sieben Monate. Auch in dieser kurzen Zeit stimmte die Chemie von Anfang an. Bei der Arbeit sind sie schnell ein Team geworden. Mit ihrer langjährigen Erfahrung konnte sie Andreas Hüffmann vertrauensvoll zur Seite stehen und ihm beim Einstieg ins neue Amt behilflich sein. Als Andreas Hüffmann von der Hochzeit ihres Sohnes erfuhr, bot er ihr sofort seinen roten „Buckel-Volvo“- Oldtimer für die Fahrt zur Trauung an. Ein echtes Highlight, dass der Familie immer gern in Erinnerung bleiben wird.

Nun wurde Sabine Huckemann-Mögler in einer kleinen Feierstunde im Ratssaal verabschiedet. Die Zahl der eingeladenen Gäste war aufgrund der aktuellen Corona-Regeln streng begrenzt. Bürgermeister Hüffmann sprach seiner Sekretärin ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit, die wertvolle Unterstützung und die gemeinsame Zeit im Team aus. Zur Verabschiedung kam auch Ex-Bürgermeister Rolfsmeyer. Er lobte ihre Loyalität und ihr Organisationstalent und dankte ihr herzlich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit.

Als Nachfolgerin ins Vorzimmer wird ihr ihre Kollegin Susanne Dickhausen folgen, die sie auch schon in Urlaubszeiten vertreten hat. Nach eigenen Worten ist sie für Sabine Huckemann-Mögler „die beste Nachfolgerin, die sie sich vorstellen kann“.

Auch wenn der Abschied aus der Verwaltung Corona-bedingt nicht in dem von ihr gewünschten Rahmen stattfinden kann, geht Sabine Huckemann-Mögler mit einem guten Gefühl in den Ruhestand. Endlich hat sie mehr Zeit für die Familie, Hobbies, Sport und sobald möglich auch für gemeinsame Wohnmobil-Reisen mit ihrem Mann. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus haben sich mit Geschenken und guten Wünschen verabschiedet, die ihr bestimmt über die ersten Tage ohne Vorzimmer hinweghelfen werden.

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