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Datum: 03.05.2023

Die Mobilitätswende beginnt vor Ort
Gemeinde Hiddenhausen tritt Zukunftsnetz Mobilität NRW bei

Hiddenhausen/Unna. Mobilität ist für Städte und Gemeinden ein wichtiger Standortfaktor. Lebenswerte Städte brauchen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten, sichere Wege und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Gemeindeverwaltung nun Unterstützung, um passende Möglichkeiten für Hiddenhausen zu erarbeiten. Am Freitag, 28. April 2023, erhielt Andreas Homburg in Vertretung des Bürgermeisters die Beitrittsurkunde zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. „Der erste Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Hiddenhausen profitieren soll“, so Homburg.

Expertise nutzen
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement. Diese Expertise nutzt nun auch die Gemeinde Hiddenhausen. Gefördert wird die Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW.

Angebote zahlen sich aus
Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter*innen gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden oder Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. In Westfalen-Lippe ist das der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der dortigen Koordinierungsstellen, betont: „Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte und -angebote zahlen sich für Kommunen aus. Die Verantwortlichen auf der kommunalen Ebene haben es selbst in der Hand, die Weichen für die notwendigen Veränderungen zu stellen. Für eine handlungsstarke Verwaltung muss Mobilität Chef*innensache sein – ein gemeinsames Ziel, von oben gewollt. Unsere Koordinierungsstellen stehen Ihnen dabei mit viel Erfahrung zur Seite, um passende Zielsetzungen zu erarbeiten.“

Mobilität endet nicht an der Ortsgrenze
Insgesamt sind bereits 305 Kommunen in NRW Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW, mehr als 160 Mitgliedskommunen davon in Westfalen-Lippe.

Weitere Informationen über das Zukunftsnetz Mobilität NRW finden Sie hier: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de 

Bild vergrößern: Mobilitätswende Smilla Dankert © Smilla Dankert
Bei der Urkundenübergabe im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr: Marcus Heidebrecht und Daniela Niestroy-Althaus, Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Andreas Homburg von der Gemeinde Hiddenhausen, Minister Oliver Krischer und Joachim Künzel, Geschäftsführer Nahverkehr Westfalen-Lippe.«
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