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Grund­steuern

Die Eigentümer der Grundstücke in der Gemeinde Hidden­hausen werden zur Leistung der Grund­steuer heran­gezogen.

Grundsteuern

Recht­liche Grund­lage hierfür ist das Grund­steuer­gesetz. Die Grund­steuer wird wie folgt ermittelt:

  • Zunächst stellt das Finanz­amt Herford für jedes Grund­stück einen Einheits­wert fest. Hieraus ergibt sich der Grund­steuer­mess­betrag. Es er­teilt den Einheitswert- und Grund­steuer­mess­bescheid (Grundlagenbescheid).
    Die Gemeinde Hidden­hausen setzt durch den Steuer­bescheid (Folgebescheid) die Grund­steuer fest, indem sie den Steuer­mess­betrag und den durch den Rat der Gemeinde Hiddenhausen beschlossenen Hebe­satz; derzeit 479 % für die Grund­steuer B und 247 % für die Grund­steuer A anwendet.
  • Ereignisse, welche die Höhe der Grund­steuer beein­flussen könnten (zum Bei­spiel Grund­stücks­teilungen, Neu­bauten, Gebäude­abrisse) sind dem Finanz­amt Herford, Bewertungs­stelle, Witte­kind­straße 5, 32051 Herford anzu­zeigen.
  • Gemäß den Bestimmungen des Be­wertungs­gesetzes werden Einheits­wert und Mess­betrag auf den 1. Januar des Folge­jahres den Ver­änderungen angepasst , weil die Grund­steuer als Jahres­steuer aus­ge­staltet ist.
  • In Fällen eines Eigentums­wechsels wird ebenfalls zunächst das Finanz­amt tätig, das heißt, es wird eine sogenannte Zurechnungs­fort­schreibung erfolgen. Jedoch auch mit dem Stich­tag 1.01. des auf den Eigentums­wechsel folgenden Jahres.
  • Bei einer Veräußerung des Objektes ist es ratsam, sich an den unten genannten Ansprech­partner zu wenden. Er kann klären, ob der neue Eigen­tümer schon vor der Zurechnungs­fort­schreibung unter Ent­lastung des bis­herigen Eigen­tümers im laufenden Jahr zur Zahlung der Steuer und Abgaben heran­gezogen werden kann. Aller­dings unter der Vor­aus­setzung, dass sich die Kauf­vertrags­parteien über den Über­gang der Zahlungs­verpflichtung einig sind.


Die Grund­besitz­abgaben sind je zu einem Viertel des Jahres­beitrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eines jeden Jahres zu entrichten. Werden Nach­zahlungen für zurück­liegende Zeit­räume fest­ge­setzt, werden diese einen Monat nach Bekannt­gabe des Heranziehungs­bescheides fällig.

Das Formular für die Erteilung eines Last­schrift-Mandates (früher Einzugs­ermächtigung) finden Sie in unserem Formular­pool (Formulare - online).


Wichtige Information zur Grundsteuerreform in Nordrhein-Westfalen für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken

Finanzverwaltung NRW
Finanzministerium NRW

Information zur Grundsteuerreform in Nordrhein-Westfalen für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngrundstücken

Als Grundstückseigentümerin bzw. Grundstückseigentümer haben Sie in diesem Jahr eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) bei Ihrem Finanzamt abzugeben.

Bei Fragen erreichen Sie das Finanzamt Herford unter der extra eingerichteten Grundsteuer-Hotline 05221/188-1959 (Montag-Freitag von 9 bis 18 Uhr) oder unter www.grundsteuer.nrw.de .

Was Sie zur Feststellung des Grundsteuerwerts wissen müssen:

  • Ab Mai erhalten Sie ein individuelles Informationsschreiben mit Daten und Informationen, die der Finanzverwaltung verfügbar sind (wie z. B. das Aktenzeichen, die Grundstücksfläche und den Bodenrichtwert) und die Sie bei der Erstellung der Feststellungserklärung unterstützen. Diese Daten können Sie nach Prüfung auf Vollständigkeit und Richtigkeit in die Feststellungserklärung übertragen.
  • Die Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli bis zum 31. Oktober 2022 im Grundsatz digital bei Ihrem zuständigen Finanzamt abzugeben. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk Ihr Grundbesitz liegt.
  • Die Abgabe der Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli 2022 über Ihr Online- Finanzamt ELSTER möglich. Das hierfür notwendige Benutzerkonto können Sie unter www.elster.de beantragen. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto, zum Beispiel aufgrund Ihrer Einkommensteuererklärung besitzen, können Sie dieses auch für die Übermittlung Ihrer Feststellungserklärung nutzen.

Die Feststellungserklärung kann auch über den Zugang von nahen Angehörigen abgegeben werden.

  • Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage.

Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.

Alle Informationen zur Grundsteuerreform sowie die Grundsteuer-Hotline Ihres Finanzamts finden Sie auf der Internetseite der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen:

www.grundsteuer.nrw.de 

 

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